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Kalabrien verzichtet auf Bettensteuer – bis auf Tropea

8. Dezember 2011 : Bettensteuer | Autor: Marc Bohländer

Kalabrien Strand

Kalabriens Strände werden weiterhin gut besucht sein

Die Bürgermeister der italienischen Region Kalabrien haben sich darauf geeinigt, die sogenannte Bettensteuer nicht einzuführen. Einzig die Gemeinde Tropea will die in den letzten Wochen heiß diskutierte Gebühr nun verwirklichen – womöglich auch im Alleingang. Dies berichtet FTI Touristik in einer Pressemitteilung.

Kalabrien im Süden Italiens hat sich gemeinsam mit der FTI Group gegen die Bettensteuer ausgesprochen. Während den nächsten beiden Jahren wolle man auf die kontroverse Steuer verzichten, bis eben auf die Ausnahme der Kommune Tropea. „Wir freuen uns sehr über die Weitsicht der politisch Verantwortlichen in der Region. Mit diesem Schritt vermeidet es Kalabrien auf der touristischen Landkarte an Bedeutung und somit das wichtigste wirtschaftliche Standbein zu verlieren“, sagte Dietmar Gunz, Vorsitzender der FTI-Geschäftsführung. Tropea will hingegen die Bettensteuer als einziger Ort in Kalabrien einführen. Die Veranstalter der FTI Group führen aus diesem Grund momentan keine Hotels in der Kommune, heißt es. Unter diesen Häusern findet sich zum Beispiel auch das beliebte Vier-Sterne-Hotel Rocca Nettuno Tropea. Der Bürgermeister der Gemeinde Tropea Professor Gaetano Vallone hatte im August des vergangenen Jahres den Vorschlag einer Bettensteuer auf den Plan gebracht. Diese besagt, dass jeder Besucher etwa fünf Euro pro Tag mehr für seinen Urlaub zahlt. „Daraufhin hat sich die FTI Group gegen die Einführung stark gemacht, da diese Zusatzkosten die Region chancenlos im internationalen Wettbewerb machen würde. In der Vorplanung für den Sommer 2012 blieb uns aus Gründen der wirtschaftlichen Vernunft nichts anderes übrig, als vorsorglich unsere Flugkapazitäten nach Kalabrien zu reduzieren“, so Gunz. Nach dem Verzicht auf die Steuer hat das Unternehmen diese nun wieder erhöht. Kalabrien ist die südlichste Region des italienischen Festlandes.

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