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Korea: gemeinsames Tourismusprojekt ist gescheitert

24. August 2011 : Korea | Autor: Marc Bohländer

Korea Tourismusprojekt

Korea Tourismusprojekt

Schon lange tat sich nichts mehr beim gemeinsamen Tourismusprojekt zwischen den verfeindeten Staaten Nordkorea und Südkorea, nun scheint es vollends gescheitert. Nordkorea beschlagnahmte jetzt den südkoreanischen Anteil an dem Ferienprojekt. Eine Versöhnung zwischen den beiden Ländern ist damit wieder ein Stück weiter in die Ferne gerückt.

Die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA teilte am Montag mit, dass der gesamte südkoreanischen Besitz an dem Projekt am Kumgang-Gebirge beschlagnahmt worden sei. Alle Südkoreaner vor Ort wurden angewiesen, das Gebiet innerhalb von 72 Stunden zu verlassen, heißt es bei Spiegel Online. An dem Projekt hatte sich bereits seit mehreren Jahren nichts mehr bewegt. Die touristische Region liegt im Bereich der Grenze zwischen Nordkorea und Südkorea und spielte eine symbolische Rolle bei der angestrebten Wiederversöhnung der beiden Staaten. Insbesondere für Nordkorea ist das Gebiet als Devisenquelle bedeutsam. Vor drei Jahren wurden die Reisen von Seoul aus in die Region gestoppt, nachdem ein nordkoreanischer Grenzer eine südkoreanische Touristin erschossen hatte. Offizielle Ermittlungen sowie Sicherheitsgarantien lehnte der nordkoreanische Staat jedoch ab. Die Schuld sieht das stalinistisch geführte Land beim Nachbarn. Bei KCNA heißt es zu den Enteignungen: „Wir gehen davon aus, dass Südkorea alle Rechte auf den Besitz südkoreanischer Unternehmen aufgegeben hat, deshalb übernehmen wir nun selbst die Verfügungsgewalt.“

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