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Welttourismustag: NGO Survival warnt vor Menschensafaris

27. September 2011 : indigene Völker | Autor: Marc Bohländer

Eingeborene in Malaysia

Eingeborene in Malaysia

Am 27. September 2011 ist der 31. Welttourismustag: im Zuge dessen wird davor gewarnt, dass Tourismus nicht immer für die Verbindung und Annäherung der Kulturen steht. Reiseanbieter verletzten öfters die Rechte indigener Völker, heißt es in einer Pressemitteilung der NGO Survival.

Die Organisation warnt vor regelrechten Menschensafaris und appelliert an Reiseveranstalter und Touristen sich ethisch richtig und einwandfrei zu verhalten. Gegenüber dem Nachrichtenportal pressetext sagte die Sprecherin von Survival Deutschland, Linda Poppe: „Respektlosigkeit des Tourismus gegenüber indigenen Ureinwohnern geschieht teils aus finanziellem Kalkül, teils aufgrund der Landschaft. Denn indigene Völker leben oft in schönen, unberührten Regionen“. Als Beispiel wird das indische Volk der Jarawa auf den Andamanen angeführt: bis 1998 hatten die Menschen jeglichen Kontakt zur Außenwelt abgelehnt. Bereits in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war jedoch eine Straße durch den Landstrich gebaut worden, die sogenannte „Andaman Trunk Road“. Das Beispiel sei kein Einzelfall: ähnliches sei auch in Tansania, Botswana und auf den Osterinseln zu beobachten. Tourismus in Einklang mit indigenen Völkern könne aber sehr wohl funktionieren, so Poppe. „Am besten gelingt dies, wenn indigene Völker selbst als Veranstalter auftreten“. Beispielhaft seien dabei das Projekt „Picnic with the Penan“ im Regenwald Malaysias sowie Panorama-Reisen in der Mongolei, die vom Hirtenvolk der Tsaatan direkt angeboten werden.

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