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Berliner Senat verbietet Vermietung von Ferienwohnungen ab spÀtestens 2016

4. Dezember 2013 : | Autor: Vincent Sherlock

Berliner Senat verbietet Ferienwohnungen und FerienhÀuser ab 2016

Berliner Senat verbietet Ferienwohnungen und FerienhÀuser ab 2016

Der Berliner Senat hat ein neues Gesetz verabschiedet, nach dem spĂ€testens ab 2016 die Zweckentfremdung von Wohnraum verboten wird. Ab diesem Zeitpunkt dĂŒrfen Berliner ihre Wohnungen nicht mehr kurzfristig an Touristen vermieten.
Auch die Neuausrichtung einer Wohnung zur Gewerbeimmobilie, etwa als BĂŒroraum, Praxis oder Studio wird gleichermaßen verboten. Ziel des Senats ist es, die Wohnungssituation in Berlin zu entspannen.

Der stellvertretende GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Berliner Landesverbandes freier Immobilien und Wohnungsunternehmen (BFW), Bernd Strehlow, gab dazu zu Wort, dass diese Wohnungen am Gesamtvolumen nur einen lĂ€cherlichen Anteil haben. Seiner Meinung nach biete sich ein sehr diffuses Bild. Zwar sei das Gesetz beschlossen worden, jedoch sei keine Verordnung darĂŒber beschlossen worden, in welchen Teilen von Berlin das Verbot gelten werde. Nach den Angaben der Senatsverwaltung ist damit frĂŒhestens im FrĂŒhjahr 2014 zu rechnen.

Berliner Verbot gefÀhrdet manche Vermieter von Ferienwohnungen in ihrer Existenz

Dennoch werde das Gesetz wie beschlossen zum 1. Januar 2014 in Kraft treten. Ab diesem Zeitpunkt haben Vermieter 2 Jahre Zeit, um einen langfristigen privaten Mieter fĂŒr ihre Wohnungen zu finden. Ausnahme hierfĂŒr ist die Beantragung einer Sondergenehmigung. Bereits existierende Gewerbeimmobilien, wie Praxen oder KindergĂ€rten, seien von der neuen Regelung ausgeschlossen, denn es sollen ArbeitsplĂ€tze erhalten bleiben. Erst wenn der jeweilige Mietvertrag auslaufe, solle die Wohnung fĂŒr private Nutzer zur VerfĂŒgung stehen.

Eine weitere Ausnahme bildet die Vermietung von einzelnen Zimmern an Studenten, Praktikanten und Ă€hnliche Mietertypen. Auch wenn die eigene Wohnung nur gelegentlich am Wochenende an fremde Menschen vergeben wird, greift das neue Verbot nicht. Bei VerstĂ¶ĂŸen gegen die Regel droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 Euro.

Die PlĂ€ne fĂŒr das Verbot seien bereits seit 4 Jahren bekannt, daher meint die Senatsverwaltung, dass Vermieter von Ferienwohnungen sich rechtzeitig darauf hĂ€tten einstellen können.

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