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Hotels d├╝rfen Preise auf booking.com nicht unterbieten

10. Juni 2019 : Bestpreisklausel | Autor: Yvonne Cremerius

Viele Urlauber suchen gezielt auf den gro├čen Buchungsportalen wie booking.com nach g├╝nstigen Preisen und wissen dabei nicht, dass zahlreiche Hotels die Zimmer auf den eigenen Webseiten g├╝nstiger anbieten – zumindest teilweise. Genau das soll aber in Zukunft laut eines aktuellen Beschlusses des Oberlandesgerichts D├╝sseldorf nicht mehr m├Âglich sein. Denn zuk├╝nftig sollen Hotels die Preise auf booking.com nicht mehr unterbieten d├╝rfen. Dadurch wird auch verhindert, dass Hotelbetreiber die Werbung von Portalen wie booking.com nutzen, um Besucher auf die eigene Webseite zu locken.

Richterhammer

Bei der Entscheidung um die sogenannte Bestpreisklausel gehen Portale wie booking.com & Co. als Gewinner hervor. Partnerhotels darf k├╝nftig untersagt werden, auf der eigenen Webseite g├╝nstigere Preis anzubieten. Damit soll verhindert werden, dass Hotels sich lediglich zu Werbezwecken bei Buchungsportalen registrieren, um auf die eigene Webseite zu locken und somit Buchungsprovisionen zu sparen. Mit dieser Entscheidung folgt das Oberlandesgericht der Gesetzeslage anderer L├Ąnder.

Oberlandesgericht entscheidet zugunsten von booking.com

Fr├╝her durften Buchungsportale die Unterbietung der Zimmerpreise aufgrund von Beschl├╝ssen des Kartellamtes nicht verbieten. Die Entscheidung zugunsten der Portale in Form der Bestpreisklausel wurde vom Oberlandesgericht D├╝sseldorf getroffen. Es ist nun abzuwarten, wie es weiter geht und wie das Kartellamt sich in Bezug auf diese Klausel entscheidet. Das Buchungsportal booking.com erh├Ąlt zwischen 10 und 20 Prozent Provision der Zimmerpreise und ist mit Abstand das meistgenutzte Portal in Deutschland. Egal ob es um Wellness, St├Ądtetrips oder einen Luxusurlaub geht: Aktuell hat das Portal einen Marktanteil von rund 60 Prozent und ist daher f├╝r Hotels kaum wegzudenken.

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