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Leipzig: Früheres Luxushotel erhält neue Chance

31. Mai 2018 : Astoria | Autor: Miriam Fest

Für viele Leipzig-Besucher ist das einstige Grandhotel „Astoria“ in der Nähe des Hauptbahnhofs im Lauf der Jahre zu einer eigenen Attraktion geworden: Denn seit der pompöse Bau 1996 geschlossen wurde, verfällt er zunehmend und die Zeichen der Zeit tragen jeden Tag mehr vom Glanz der alten Tage ab, als das Haus noch Gäste wie Enrico Caruso, Hans Albers oder Adele Sandrock hatte. Doch mit dieser traurigen Vorstellung soll bald Schluss sein, denn der neue Eigentümer plant, das Haus zu sanieren und es in einigen Jahren wieder zu eröffnen.

Leipziger Bausubstanz

In Leipzig gibt es viele wunderbare Gebäude, die dringend einer Sanierung bedürften, um in altem Glanz zu erstrahlen. Eines davon ist das Luxushotel Astoria, dem ein Berliner Unternehmen jetzt neues Leben einhauchen möchte.

Dafür soll das zwischen 1913 und 1915 erbaute Gebäude im Inneren generalüberholt werden, doch die historischen Elemente wie die bekannte Außenfassade und das ovale Treppenhaus in der bisherigen Form erhalten bleiben, erklärte der neue Besitzer, das Berliner Unternehmen Intown Property Management, kürzlich auf einer Pressekonferenz in Leipzig.

„Der gute Standort sowie die lange und beeindruckende Geschichte des Hauses ermutigt uns, das Hotel Astoria mit Erfolg auf den Markt zu platzieren“, verkündete Stefan Zander von der Eigentümergesellschaft zuversichtlich. Zum aktuellen Zeitpunkt werde bereits mit zahlreichen nationalen wie internationalen Hotelbetreibern verhandelt, doch es sei noch nichts entschieden.

Das neue Astoria ist als Tagungs- und Konferenzhotel mit mindestens fünf Konferenzräumen für Geschäftsreisen geplant, das mit einem 800 Quadratmeter großen Bankettbereich und einer kleinen Wellness-Area auftrumpfen kann: „Es wird eine umfangreiche Renovierung und Rekonstruktion aber das eigentliche Gebäude bleibt erhalten“, erklärte der zuständige Architekt Roland Wolff vom Berliner Planungsbüro dazu.

Wie bald die ersten Gäste die vorgesehenen 250 Zimmer mit Viersterne-Plus-Niveau beziehen können, ist aber noch längst nicht raus. Für das Ende der Bauarbeiten soll der Winter 2020 kalkuliert worden sein. Das größte Problem stellt in diesem Zusammenhang, insbesondere in finanzieller Hinsicht, laut Architekt Wolff der zwei Ebenen umfassende Keller dar. Das wegen der baulichen Nähe zu einem ehemaligen Kanal wiederholt überschwemmte zweite Untergeschoss soll im Rahmen der Baumaßnahmen versiegelt werden. „Diese Baumaßnahmen werden sicherlich 20 Prozent der Baukosten einnehmen“, spekulierte Wolff. Unter anderem aus diesem Grund wollte sich der Investor bei der Konferenz auch noch nicht zu den Gesamtkosten des Projektes äußern. „Das ist erst in einigen Monate möglich, wenn die kompletten Planungen abgeschlossen sind“, sagte Gesellschafter Stefan Zander.

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