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Studie: Reiseplanung 2020 trotz Corona nicht aufgegeben

23. Juni 2020 : Corona | Autor: Tobias Kurz

Im Rahmen einer Studie der Hochschule Fresenius wurden 772 Menschen aus Deutschland zu ihrem (geplanten) Reiseverhalten im Jahr 2020 befragt. Gezeigt hat sich, dass ein Großteil der Befragten die Reiseplanung trotz der aktuellen Pandemie noch nicht aufgegeben hat.

Weltkarte

Die Coronakrise stellt das Reiseverhalten der Menschen vor eine Herausforderung. Wie sieht Urlaub k√ľnftig aus und wo soll die Reise hingehen?

Wie sich die Coronakrise auf das Reiseverhalten auswirkt

57 Prozent der Befragten gaben an, nach den Lockerungen der Beschr√§nkungen eine Reise buchen zu wollen. 80 Prozent wollen innerhalb Europas verreisen; Fernreisen sind also relativ unbeliebt. Als geplantes Reiseziel wurde am h√§ufigsten Deutschland genannt ‚Äď 40 Prozent der Befragten wollen im eigenen Land in den Urlaub fahren. An zweiter Stelle rangiert mit 16 Prozent √Ėsterreich.

Italien und Spanien, normalerweise √§u√üerst beliebte Reiseziele werden in diesem Jahr wohl weit weniger stark frequentiert werden: 20 Prozent der Befragten gaben an, auf eine Reise in diese beiden L√§nder verzichten zu wollen. Das d√ľrfte auch damit zusammenh√§ngen, dass beide L√§nder sehr stark betroffen waren.

Hervorhebenswert ist ferner der Umstand, dass beinahe alle Befragten (98 Prozent) den Einfluss der pandemiebedingten Veränderung der wirtschaftlichen Lage auf das Reiseverhalten als groß oder zumindest mittelmäßig einschätzen. Dazu passt auch die häufig getätigte Aussage (83 Prozent), die persönliche finanzielle Lage sei das wichtigste Kriterium bei der Entscheidung hinsichtlich der diesjährigen Urlaubsreise. 80 Prozent der Befragten gaben zudem die politische Lage, hygienische Vorschriften und die medizinische Situation am Urlaubsort als wichtige Aspekte bei der Wahl der Destination an.

Weitere Erkenntnisse betreffen etwa die Art des Urlaubs und die bevorzugten Reisemittel. Ferienwohnungen und -häuser liegen deutlich im Trend, während All InclusiveРund Pauschalreisen kaum gefragt sind. Wichtigste Reisemittel sind Auto und Flugzeug.

Es zeigt sich also, dass die Pandemie und die damit einhergehenden politischen und wirtschaftlichen Ver√§nderungen massiven Einfluss auf das geplante Reiseverhalten haben. Positiv f√ľr die Reisebranche ist die Tatsache, dass ein Gro√üteil der Befragten einer Urlaubsreise nicht prinzipiell abgeneigt ist.

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