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Trivago werden verf├Ąlschte Suchergebnisse vorgeworfen

23. Januar 2020 : Hotels | Autor: Mary Hammler

Die bekannte Hotelsuchmaschine Trivago muss sich bald vor Gericht behaupten. Vorgeworfen wird dem Unternehmen, dass es beim Ranking Hotels vorziehen w├╝rde, die hohe Provisionen entrichten. Doch was ist dran an den Vorw├╝rfen?

Hotel Appartment

In den Trivago Suchergebnissen sollen bestimmte Hotels bevorzugt werden. (Symbolbild)

Geldstrafe wegen falscher Hotelrankings

Gegen das D├╝sseldorfer Unternehmen Trivago hat die australische Wettbewerbs- und Verbraucherschutz-Kommission, kurz ACCC, geklagt. Die ACCC wirft dem Hotel-Suchmaschinenbetreiber vor, seine Kunden zu t├Ąuschen und ihnen keine transparenten und objektiven Suchergebnisse zu liefern. Stattdessen w├╝rden bei den Rankings von Trivago jene Anbieter als erstes angezeigt, welche an das Unternehmen h├Âhere Provisionen zahlen. Gleichzeitig wird dem Vergleichsportal vorgeworfen, dessen Kunden nicht darauf aufmerksam zu machen. Die ACCC kritisiert, dass f├╝r Trivago nicht deren Kunden an erster Stelle stehen w├╝rden, sondern die Werbekunden.

Die Klage erreichte Trivago im August 2019. Daraufhin erkl├Ąrte das australische Gericht das Unternehmen wegen eines Versto├čes gegen das Verbraucherschutzgesetz f├╝r schuldig. Die Urteilsbegr├╝ndung geht mit der Aussage einher, dass jene Angebote, die eine bestimmte Umsatzschwelle nicht erzielen, beim Suchmaschinenbetreiber gar nicht erst angezeigt w├╝rden.
Durch das Urteil des australischen Gerichts kommt auf Trivago eine Geldstrafe zu. Wie hoch diese ausfallen wird, ist jedoch noch nicht klar.

Trivago selbst h├Ąlt sich hinsichtlich dieser Vorw├╝rfe ziemlich bedeckt. Nach Aussage einer Trivago-Sprecherin w├╝rde Trivago die Entscheidung des Gerichts genauestens ├╝berpr├╝fen. Ebenso ├Ąu├čerste die Sprecherin, dass das Unternehmen an dem Verst├Ąndnis arbeiten werde, wie sich die Entscheidung des Gerichts auf die zuk├╝nftige Gestaltung der Trivago-Webseite auswirke. Das Urteil gebe ÔÇ×neue HinweiseÔÇť darauf, wie die Darstellung von Suchergebnissen in Vergleichsportalen in Australien auszusehen habe, ├Ąu├čerte sich die Sprecherin weiterhin.

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